(14.01.2026)
Ort: Bremen-Walle, OT Überseestadt, Baumstraße
Zeit: 12.01.26, 17 Uhr
Ein Jugendlicher wurde am späten Montagnachmittag in der Überseestadt von einem Mann sexuell missbraucht. Die Polizei sucht nach Zeugen.
Der 17-Jährige verließ gegen 17 Uhr ein Fitnessstudio in der Baumstraße, wurde auf dem Gehweg von dem Mann angesprochen und in ein Gespräch verwickelt. Der Unbekannte küsste ihn plötzlich und nahm sexuelle Handlungen an ihm vor. Anschließend ließ er von dem Jugendlichen ab und flüchtete.
Der Täter gab gegenüber dem 17-Jährigen an, aus Marokko zu stammen und sprach Englisch. Er wurde als etwa 30 bis 40 Jahre alt, 175 Zentimeter groß, mit leichtem Bauchansatz beschrieben. Der Mann hatte schwarze Haare, einen schwarz-grauen Bart und war dunkel gekleidet.
Die Kriminalpolizei ermittelt wegen sexuellen Missbrauchs von Jugendlichen. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 entgegen.
(14.01.2026)
Ort: Bremen-Neustadt,
Zeit: 13.01.2026, 19:45 Uhr
Mehrere Gebäude in der Neustadt wurden am Dienstagabend mit Parolen beschmiert. Einsatzkräfte stellten einen 20-Jährigen. Die Polizei sucht Zeugen.
Etwa um 19:45 Uhr meldeten Zeugen, dass drei Personen die Wände einer Kita am Neustadtswall besprühen würden. Vor Ort sah eine Streifenwagenbesatzung drei dunkel gekleidete Personen, die sofort versuchten wegzulaufen. Nach einem kurzen Sprint stellten die Einsatzkräfte einen 20 Jahre alten Heranwachsenden, der Farbanhaftungen an den Händen hatte und zugab, einen Teil der Sprühereien begangen zu haben. Es wurden unter anderem Parolen und Schriftzüge, wie „PKK“ und „Free Kurdistan“ in unterschiedlichen Farben auf die Wände geschmiert. Weitere Graffiti mit ähnlichem Inhalt wurden an der Hochschule und an einer Polizeistation in der Schulstraße festgestellt.
Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter 0421 362-3888 entgegen.
(15.01.2026)
Ort: Bremen, Weserstadion
Zeit: 16.1.25, 20.30 Uhr
Am Freitagabend empfängt der SV Werder Bremen um 20:30 Uhr im Weserstadion die Eintracht Frankfurt. Der Veranstalter rechnet mit einem ausverkauften Stadion.
Es wird das übliche Verkehrskonzept angewandt: Der Osterdeich wird für den Individualverkehr zwischen Sielwall und Stader Straße circa zweieinhalb Stunden vor und etwa eine Stunde nach Spielende gesperrt. Am Stadion und in unmittelbarer Nähe stehen keine Parkplätze zur Verfügung. Kurzfristige Straßensperrungen durch die Polizei aufgrund von Einsatzmaßnahmen im Stadionumfeld und im gesamten Innenstadtbereich sind möglich. Mit Verkehrsstörungen ist hier zu rechnen.
Im Umfeld von Fußballspielen kommt es immer wieder zu einer Häufung von Autoaufbrüchen. Die Polizei rät: Lassen Sie keine Wertgegenstände in den Fahrzeugen.
(15.01.2026)
Ort: Bremen-Neustadt, Werdersee, Wanderweg
Zeit: 14.01.26, 15.30 Uhr
Am Mittwochnachmittag entdeckte eine Spaziergängerin am Werdersee in der Neustadt einen getöteten Schwan, dem der Kopf mitsamt Hals abgetrennt worden war. Die Polizei Bremen bittet um Hinweise.
Das Tier lag auf der Seite der Werderinsel in einem Grünstreifen zwischen Rad- und Fußweg, nahe dem Ufer. Einsatzkräfte fanden den Schwan vor Ort und suchten das unmittelbare Umfeld nach weiteren Kadavern oder verletzten Tieren ab – ohne weiteren Befund.
Die Polizei und die Tierschutzbehörde ermitteln aufgrund einer Straftat nach dem Tierschutzgesetz. Dieses sieht für entsprechende Taten eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe vor.
Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zur Tat geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.
(15.01.2026)
Ort: Bremen-Mitte, OT Ostertor, Sielwall
Zeit: 14.01.2026, 22 Uhr
Am Mittwochabend versammelte sich im Ortsteil Ostertor eine 20- bis 30-köpfige Personengruppe, zündete Pyrotechnik und zeigte ein Transparent mit der Aufschrift „Free Maja“.
Die Gruppe hielt sich gegen 22 Uhr im Bereich der Sielwallkreuzung auf. Noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte lösten sich die Teilnehmenden auf und entfernten sich in unterschiedliche Richtungen.
Im Nahbereich stellten Einsatzkräfte zwei Personen im Alter von 17 und 18 Jahren und sicherten Beweismittel.
Die Polizei Bremen leitete Ermittlungen wegen Verstößen gegen das Versammlungsgesetz sowie das Sprengstoffgesetz ein. Zeugenhinweise gehen an den Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888.
(15.01.2026)
Ort: Bremen-Gröpelingen, OT Ohlenhof, Wittekindstraße
Zeit: 14.01.2026, 22:00 Uhr
Zwei unbekannte Männer raubten am späten Mittwochabend eine 53 Jahre alte Frau in Gröpelingen aus. Sie besprühten sie vermutlich mit Pfefferspray, entrissen ihr die Handtasche und flüchteten Die Polizei sucht Zeugen.
Etwa um 22:00 Uhr schloss die 53-Jährige gerade ihren Kiosk in der Wittekindstraße ab, als sich die beiden Männer näherten. Plötzlich ergriff einer der beiden die Handtasche der Frau und versuchte, ihr diese zu entreißen. Die Frau hielt die Tasche fest. Bei dem anschließenden Gerangel, sprühte der Mann plötzlich etwas -wahrscheinlich Pfefferspray- in ihre Richtung, woraufhin die Frau den Griff etwas lockerte, das Gleichgewicht verlor und stürzte. Beide Männer rannten in Richtung Heidbergstraße davon. Die entwendete Tasche konnte in der Folge samt Inhalt wiedergefunden werden. Die Frau wurde bei dem Überfall leicht verletzt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Die Männer wurden wie folgt beschrieben: Sie waren beide etwa 180 bis 185 cm groß und ca. 30 Jahre alt. Sie waren dunkel gekleidet und hatten Kapuzen auf den Köpfen. Außerdem hatten sie sich Tücher oder Masken vor das Gesicht gezogen.
Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter 0421 362-3888 entgegen.
(15.01.2026)
Ort: Bremen-Findorff, OT In den Hufen, Bundesautobahn 27
Zeit: 15.01.2026, 12 Uhr
Am Donnerstagmittag verlor ein Sattelzug auf der Auffahrt Überseestadt in Fahrtrichtung Hannover mehrere Holzbauteile. Verletzt wurde niemand. Die Auffahrt ist weiterhin gesperrt.
Gegen 12 Uhr war der 45-Jährige Fahrer eines Sattelzuges auf der Auffahrt des Autobahnzubringers Überseestadt in Fahrtrichtung Hannover unterwegs. Aus bisher noch ungeklärter Ursache kam er nach links von der Fahrbahn ab. Hierbei kollidierte der Anhänger mit der Schutzplanke, wodurch die Ladung nach links kippte und sich über die gesamte Fahrbahn sowie auf der Grünfläche verteilte. Der Anhänger blieb verkehrtherum auf der Fahrbahn liegen. Personen wurden dabei nicht verletzt. Der Sachschaden konnte bisher noch nicht beziffert werden.
Die Auffahrt ist seit zwölf Uhr für die Dauer der Unfallaufnahme sowie die Bergung des Anhängers weiterhin gesperrt. Durch die Verkehrsmaßnahmen kann es weiterhin zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommen.
Das Verkehrskommissariat der Polizei Bremen hat die Ermittlungen aufgenommen.
(16.01.2026)
Ort: Bremen-Gröpelingen
Zeit: 14.01.2026, 15 bis 22 Uhr
Im Rahmen einer behördenübergreifenden Schwerpunktmaßnahme von Gewerbeobjekten mit dem Zoll und dem Ordnungsamt stellten die Einsatzkräfte am Mittwoch in einer Bar in Gröpelingen verschiedenste Sorten Cannabis in größerer Menge fest. Die Bar wurde daraufhin geschlossen.
Im Fokus der Kontrollen standen Kioske, Cafés und Bars. Insgesamt wurden sieben Objekte und 17 Personen kontrolliert. Beim Betreten einer Bar im Steffensweg nahmen die Einsatzkräfte bereits einen intensiven Cannabis-Geruch wahr. Im weiteren Verlauf stellten sie eine Einkaufstüte mit verschiedensten Sorten Cannabis in mehreren Verkaufseinheiten fest. Zudem befanden sich auf einem Stehtisch Drogenzubehör sowie eine Feinwaage. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich zwei Männer und der Verantwortliche der Bar in den Räumlichkeiten. Bei einer Durchsuchung der Männer fanden die Einsatzkräfte weiteres Cannabis, Bargeldbeträge in szenetypischer Stückelung, ein Mobiltelefon und einen Autoschlüssel. In dem Fahrzeug befanden sich zwei Macheten und ein Einhandmesser, die beschlagnahmt wurden. Aufgrund dessen wurde die Bar vom Ordnungsamt geschlossen und die Tür versiegelt. Die Polizisten fertigten Strafanzeigen nach dem Konsumcannabisgesetz. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Die Polizei Bremen ist seit vielen Wochen und Monaten verstärkt im Einsatz und wird auch weiterhin, auch mit anderen Behörden, offene und verdeckte Schwerpunktmaßnahmen durchführen.
(16.01.2026)
Ort: Bremen-Mitte, OT Bahnhofsvorstadt, Steinhäuserstraße
Zeit: 16.01.2026, 02:55 Uhr
Ein 17-Jähriger wurde in der Nacht zu Freitag von Einsatzkräften der Polizei Bremen und der Bundespolizei nach einem Autoaufbruch in der Bahnhofsvorstadt vorläufig festgenommen. Er hatte zuvor die Scheibe eines Autos eingeschlagen.
Gegen 02:55 Uhr wurde ein Anwohner in der Steinhäuserstraße durch ein lautes Knallen geweckt. Als er auf seinen Balkon ging, beobachtete er, wie sich drei Männer an einem Skoda zu schaffen machten und die Fahrzeugtüren öffneten. Währenddessen alarmierte er über den Notruf die Polizei. Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, flüchteten die drei Unbekannten zunächst. Eine Streife der Bundespolizei, die sich in der Nähe befand, unterstützte die Einsatzkräfte der Polizei Bremen mit Diensthündin Alpha, die einen der Täter kurze Zeit später in Tatortnähe auf einem Treppengerüst aufspürte und stellte.
Dem 17-Jährigen erwartet jetzt eine Strafanzeige wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls. Die weiteren Ermittlungen, auch zu den zwei unbekannten Tätern, dauern an. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Jugendliche an den Kinder- und Jugendnotdienst überstellt.
(16.01.2026)
Ort: Bremen-Mitte/Östliche Vorstadt, OT Bahnhofsvorstadt/Ostertor/Steintor
Zeit: 15.01.2026, 13:45 bis 22 Uhr
Zivile und uniformierte Einsatzkräfte der Polizei Bremen führten am Donnerstag umfangreiche Kontrollen in der Bahnhofsvorstadt sowie im Ostertor und Steintor durch. Schwerpunkte waren die Bekämpfung der Drogen- und Straßenkriminalität sowie die Einhaltung der Waffenverbotszone.
In der Bahnhofsvorstadt sowie im Ostertor und im Steintor beobachteten die zivilen Einsatzkräfte im gesamten Tagesverlauf in mehreren Fällen den Handel mit Cannabis und Medikamenten. 35 Personen wurden kontrolliert und durchsucht und 21 Platzverweise ausgesprochen. Die Einsatzkräfte stellten während der Kontrollen unter anderem mehrere Messer, eine Machete, Kokain, Cannabis, mehrere verschreibungspflichtige Arzneimittel sowie Bargeld sicher. Bei einem 30 Jahre alten Mann stellte sich im weiteren Verlauf heraus, dass er sich unerlaubt in Deutschland aufhält. Er wurde vorläufig festgenommen. Die Polizei fertigte in allen Fällen entsprechende Straf- und Ordnungswidrigkeitenanzeigen.
Die Maßnahme ist Teil einer langfristig angelegten Strategie zur nachhaltigen Erhöhung der Sicherheit im Bereich Bahnhofsvorstadt und Viertel. Auch in Zukunft werden gezielte Kontrollen - sowohl offen als auch verdeckt - fortgesetzt.
(16.01.2026)
Ort: Bremen-Mitte, OT Bahnhofsvorstadt, Bahnhofsplatz
Zeit: 16.01.2026, 06:25 Uhr
Ein 33 Jahre alter Mann erlitt in der Nähe des Hauptbahnhofes infolge einer Auseinandersetzung lebensgefährliche Messerstiche. Die Polizei sucht Zeugen.
Gegen 06:25 Uhr wurden Einsatzkräfte aufgrund einer Auseinandersetzung zum Bahnhofsplatz gerufen. Vor Ort fanden sie den lebensgefährlich verletzen 33-Jährigen vor. Laut ersten Zeugenaussagen soll es zuvor zu einer körperlichen Auseinandersetzung mit einem unbekannten Mann gekommen sein. Eine genauere Täterbeschreibung konnten sie nicht abgeben. Nachdem die Einsatzkräfte Erste Hilfe geleistet hatten, brachten Rettungskräfte dem Mann in ein Krankenhaus, wo er notoperiert wurde. Die Staatsanwaltschaft Bremen und die Kriminalpolizei ermitteln wegen eines versuchten Tötungsdeliktes und suchen Zeugen.
Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter 0421 362-3888 entgegen.
(17.01.2026)
Ort: Bremen-Findorff, OT Findorff-Bürgerweide, Timmersloher Straße
Zeit: 16.1.26, 4 Uhr
Die Bremer Polizei nahm in der Nacht zu Freitag zwei junge Einbrecher in Findorff vorläufig fest. Die 16- und 17-Jährigen waren in einen Friseur-Salon eingestiegen und kurze Zeit später durch Einsatzkräfte gefasst worden. Ein dritter Mittäter konnte flüchten.
Die Täter schlugen eine Fensterscheibe des Friseurladens an der Timmersloher Straße ein, durchsuchten die Räume und flüchteten. Zeugen beobachteten die drei Einbrecher und alarmierten die Polizei, so dass zwei Verdächtige durch Einsatzkräfte noch in der Nähe gefasst werden konnten. Ihrem Komplizen gelang die Flucht.
Die 16 und 17 Jahre alte Tatverdächtigen wurden vorläufig festgenommen. Gegen ihn und den noch unbekannten Mittäter wurden Ermittlungen wegen schweren Einbruchdiebstahls aufgenommen. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst jederzeit unter 0421 362-3888 entgegen.
Dieser Fall zeigt, dass aufmerksame Zeugen helfen, Einbrecher zu überführen oder einen Einbruch zu verhindern. Melden Sie der Polizei unter dem kostenlosen Notruf 110, wenn Ihnen Personen auf Grundstücken oder an Gebäuden auffallen, die sich verdächtig verhalten.
Damit Sie sehen, wo in Bremen Einbrecherinnen und Einbrecher aktiv waren, hat die Polizei Bremen wieder unter www.polizei.bremen.de ihr Einbruchsradar aktiviert. Die Karte zeigt Ihnen, wo während der der dunklen Jahreszeit Einbrüche in Bremer Wohnhäuser und Wohnungen stattgefunden haben.
Mehr Informationen und Präventionstipps rund um das Thema Einbruchschutz erhalten Sie unter www.polizei.bremen.de oder im Präventionszentrum der Polizei Bremen, Am Wall 195, Rufnummer 0421 362-19003.
(16.01.2026)
Ort: Bremen-Neustadt, OT Neuenland, Duckwitzstraße
Zeit: 16.1.26, 16.40 Uhr
Am Freitagnachmittag kam es in einem Einkaufsmarkt in der Neustadt zu einem größeren Polizei- und Rettungseinsatz.
Nach ersten Erkenntnissen soll eine psychisch auffällige Frau sich selbst und ihre beiden Kinder mit einer augenscheinlich brennbaren Flüssigkeit in dem Supermarkt übergossen haben. Zudem soll die Frau die Flüssigkeit selbst getrunken und einem Kind gewaltsam eingeflößt haben. Ein anschließender Versuch der Mutter, die Flüssigkeit zu entzünden, konnte durch eingreifende Zeugen verhindert werden. Alarmierte Polizeikräfte brachten die Situation unter Kontrolle. Nach einer Erstversorgung von Rettungskräften wurden die 40-Jährige und die beiden vier und acht Jahre alten Jungen für weitere Behandlungen in Krankenhäuser gebracht.
Der Tatort wurde abgesperrt, erste Zeugen befragt und Spuren sowie Beweismittel gesichert. Die weiteren Ermittlungen der Kriminalpolizei und der Staatsanwaltschaft Bremen wegen eines versuchten Tötungsdeliktes dauern an. Weitere Auskünfte erteilt die Staatsanwaltschaft Bremen.
(17.01.2026)
Ort: Bremen, Weserstadion
Zeit: 16.1.26, 20.30 Uhr
Am Freitagabend standen sich um 20.30 Uhr der SV Werder Bremen und die Eintracht Frankfurt im ausverkauften Weserstadion gegenüber. Die Polizei begleitete die Geschehnisse rund um die Partie und verhinderte größere Auseinandersetzungen.
Die Anreise der Gästefans erfolgte mit dem Zug und individuell. Ein Fanmarsch ins Stadion verlief ohne größere Zwischenfälle. Im Verlauf des Spiels brannten einige Werderanhänger Pyrotechnik im Stadion ab, dies wurde von der Polizei dokumentiert und entsprechende Anzeigen gefertigt. Im Verlauf des Spielabends kam es zu fußballtypischen Straftaten wie Beleidigungs- und Körperverletzungsdelikten. Die Einsatzkräfte konnten immer wieder ein gezieltes Aufeinandertreffen der jeweiligen Fanlager unterbinden. Nach dem Spiel versuchte eine Gruppe von etwa 80 vermummten Bremer Anhängern, die Frankfurter anzugreifen. Die Gästefans flüchteten, wurden aber weiterhin verfolgt. Die Polizei brachte die Lage unter Kontrolle, stellte die verdächtigen Bremer, führte Identitätsfeststellungen durch und leitete Ermittlungen wegen schwerem Landfriedensbruch ein.
Durch die verstärkte Polizeipräsenz mit Unterstützung durch die Kräfte aus Niedersachsen und Schleswig-Holstein konnten größere Auseinandersetzungen verhindert werden. Die Einsatzkräfte begleiteten danach die Fan-Gruppen weiter und sorgten für eine reibungslose Abreise.
(17.01.2026)
Ort: Bremen-Mitte, OT Bahnhofsvorstadt, Bahnhofsplatz
Zeit: 16.1.26, 6.25 Uhr
Nach dem Messerangriff am Freitagmorgen in der Bahnhofsvorstadt, wir berichteten unter der Pressemeldung Nr. 0043, nahm die Polizei in der Nacht zu Samstag einen
35 Jahre alten Tatverdächtigen fest.
Ein 33-Jähriger wurde am Freitagmorgen am Bahnhofsplatz mit einem Messer lebensgefährlich verletzt. Die Polizei konnte den Täter über die Videoleitstelle identifizieren. Einsatzkräfte nahmen den 35 Jahre alten Tatverdächtigen daraufhin noch in der Nacht im Bahnhofsumfeld fest.
Gegen den wohnungslosen Mann mit türkischer Staatsangehörigkeit werden derzeit Haftgründe geprüft. Polizei und Staatsanwaltschaft Bremen ermitteln wegen eines versuchten Tötungsdeliktes.
(18.01.2026)
Ort: Bremen-Östliche Vorstadt, OT Steintor, Vor dem Steintor
Zeit: 17.01.26, 0.30 Uhr
In der Nacht zu Samstag wurde ein 53 Jahre alter Mann im Steintorviertel überfallen. Die Täter flüchteten unerkannt. Die Polizei sucht nach Zeugen.
Der 53-Jährige hatte zuvor am Freitagabend das Bundesligaspiel Werder gegen Frankfurt im Weserstadion geschaut. Nach Spielende begab sich zu einem Kiosk, und kaufte sich etwas zu essen. Auf einer Bank am Ziegenmarkt wurde er dabei von mehreren Unbekannten in ein Gespräch verwickelt. Ein Mann hielt dabei ein Messer halbverdeckt in der Hand.
Plötzlich soll eine Frau aus der Gruppe heraus ihn unvermittelt attackiert haben. Er stürzte zu Boden und verlor kurzzeitig das Bewusstsein. Als der Mann nach wenigen Sekunden wieder zu sich kam, soll ein Angreifer erneut auf ihn ein eingeschlagen haben. Anschließend flüchtete die etwa achtköpfige Tätergruppe mit seinem geraubten Handy und seiner Geldbörse in Richtung Sielwall. Mit Unterstützung einer Passantin konnte der 53-Jährige im Anschluss den Notruf wählen. Er musste zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.
Die Täter sollen zwischen 25 und 29 Jahre alt sein, mit dunklen Haaren und dunklem Teint. Sie waren überwiegend dunkel gekleidet. Die etwa 20 Jahre alte Frau wurde mit schwarzen, langen Haaren beschrieben und trug eine dunkle Daunenjacke.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen schweren Raubes aufgenommen. Zeugen, die im genannten Bereich verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu den Tätern geben können, melden sich jederzeit beim Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter der Rufnummer 0421 362-3888.
(18.01.2026)
Ort: Bremen-Neustadt, OT Alte Neustadt, Am Neustadtsbahnhof
Zeit: 17.1.26, 6.25 Uhr
Einsatzkräfte der Polizei stellten am Samstagmorgen einen mutmaßlichen Einbrecher. Der 30-Jährige soll zuvor in ein Weingeschäft in der Neustadt eingebrochen sein.
Am frühen Morgen stieg ein Einbrecher in die Weinhandlung am Bahnhof Neustadt ein und löste dabei die Alarmanlage aus. Der Täter ergriff daraufhin die Flucht.
Einsatzkräfte stellten noch am Morgen einen Verdächtigen. Bei ihm fanden sie Weinflaschen und eine leere Kassenlade. Eine Nachschau zeigte, dass eine Glastür in der Weinhandlung eingeschlagen, die Räume durchsucht und eine Kasse geöffnet wurden. Zudem fehlte Wein.
Polizisten beschlagnahmten die Beute und nahmen den 30-jährigen Mann mit aufs Revier. Gegen ihn werden nun Ermittlungen wegen besonders schweren Diebstahls geführt.
(19.01.2026)
Ort: Bremen-Findorff, Mitte, OT-Weidedamm, OT Bahnhofsvorstadt
Zeit: 16.01.26 – 18.01.26
Gleich zwei Fälle von massivem Vandalismus an Fahrzeugen hielten die Polizei Bremen am Wochenende in Findorff und der Innenstadt in Atem.
Im Ortsteil Weidedamm beschädigten bislang Unbekannte zwischen Freitag und Sonntag insgesamt 27 geparkte Fahrzeuge. In den Straßen Halberstädter Straße, Kasseler Straße und Leipziger Straße stachen die Täter an den Autos einen oder mehrere Reifen ein, die dadurch teils oder vollständig platt waren. Gemeinsamkeiten zwischen den betroffenen Fahrzeugen stellten die Ermittler bislang nicht fest. Die Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen auf und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.
Am Sonntagnachmittag eskalierte ein weiterer Vorfall in der Bahnhofsvorstadt: Ein 37 Jahre alter Mann schlug dort mit einer Holzlatte, in die Schrauben eingeschraubt waren, auf zahlreiche Fahrzeuge ein. Noch vor dem Eintreffen der Polizei beschädigte er so über 30 Autos. Da er mehrfachen Aufforderungen der Einsatzkräfte, die Holzlatte abzulegen, nicht nachkam, brachten die Polizisten ihn schließlich zu Boden. Der 37-Jährige kam anschließend vorläufig in eine psychiatrische Einrichtung.
Die Polizei Bremen ermittelt in beiden Fällen. Hinweise zu den beschädigten Fahrzeugen in Findorff nimmt der Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 entgegen.
(19.01.2026)
Ort: Bremen
Zeit: September bis Oktober 2025
Nach mehreren Betrugsdelikten fahnden die Staatsanwaltschaft und die Polizei Bremen mit Fotos nach einer bislang noch unbekannten Verdächtigen.
Die junge Frau eröffnete von September bis Oktober 2025 mit unechten oder verfälschten Personalausweisen unter falscher Identität mindestens acht Bankkonten.
Bei der Eröffnung der Konten wurden Bilder von der Frau aufgenommen. Umfangreiche Ermittlungen führten bislang jedoch nicht zu ihrer Identifizierung. Polizei und Staatsanwaltschaft Bremen fahnden nun mit Fotos nach ihr.
Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe und fragt: Wer kann Angaben zu der abgebildeten Person machen? Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421 362-3888 entgegen.
(19.01.2026)
Ort: Bremen-Mitte, OT Bahnhofsvorstadt, Bahnhofsplatz
Zeit: 18.1.26, 8.50 Uhr
In der Bahnhofsvorstadt kam es am Samstagmorgen zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern aus dem Obdachlosenmilieu, bei dem ein 38 Jahre alter Mann schwer verletzt wurde.
Die beiden Männer waren am Bahnhofsplatz in Streit geraten. Im weiteren Verlauf wurde dem 38-Jährigen dabei eine massive Schnittverletzung im Gesicht zugefügt. Im Anschluss flüchtete der Täter in Richtung Güterbahnhof. Der 38-Jährige begab sich in Richtung Hauptbahnhof und bat am dortigen Taxistand um Hilfe. Anschließend wurde der Schwerverletzte in ein Krankenhaus gebracht und dort notoperiert. Lebensgefahr bestand nicht.
Einsatzkräfte konnten einen 30-jährigen Tatverdächtigen identifizieren. Die weiteren Ermittlungen gegen ihn dauern an. Zeugen melden sich jederzeit unter der Rufnummer 0421 362-3888 beim Kriminaldauerdienst.
(20.01.2026)
Ort: Bremen-Stadtgebiet
Zeit: 19.01.2026 – 20.01.2026, 22:40 – 02:10 Uhr
In der Bremer Neustadt kam es in der Nacht zu Dienstag zu einer unangemeldeten Versammlung und einem Autokorso zum Thema „Umgang mit kurdischen Minderheiten“. Die Polizei Bremen begleitete die Versammlung und ahndete Verstöße.
In der Friedrich-Ebert-Straße hielten sich zunächst gegen 22:40 Uhr rund 150 Personen mit kurdischen Flaggen auf und begaben sich in Richtung Flughafen. Dabei wuchs die Anzahl innerhalb kürzester Zeit auf 1200 Personen an. Aufgrund der hohen Personenanzahl wurde der Haupteingang des Flughafengebäudes durch Einsatzkräfte der Bundespolizei vorsorglich abgesperrt. Die Versammlung begab sich daraufhin in Richtung Hauptbahnhof. Dabei schlossen sich dem Aufzug 800 Personen und rund 150 Autos an. Hierbei wurde Pyrotechnik gezündet und diverse Fahnen mit einem möglicherweise verbotenen Symbol hochgehalten. Eine strafrechtliche Relevanz wird derzeit geprüft. Die Einsatzkräfte erklärten die Ansammlung zur nicht angemeldeten Versammlung. Den mehrfachen Anweisungen, unter anderem durch Lautsprecherdurchsagen, einen zugewiesenen Versammlungsort einzunehmen, kamen die Teilnehmenden nicht nach, wodurch die Einsatzkräfte gegen 02:10 Uhr die Versammlung auflösten. Während des Aufzuges traten und schlugen die Versammlungsteilnehmer mit Fahnenstangen auf ein unbeteiligtes Auto ein, indem sich zwei Männer befanden. Unter Einsatz von Zwangsmitteln durch die Polizei wurde der Angriff unterbunden. Verletzt wurde niemand.
Die Verstöße wurden durch die Polizei dokumentiert und diverse Anzeigen, unter anderem wegen Landfriedensbruch und Verstößen gegen das Versammlungsgesetz gefertigt. Die weiteren Ermittlungen hierzu dauern an.
(20.01.2026)
Ort: Bremen-Mitte, OT Bahnhofsvorstadt, Hillmannplatz
Zeit: 19.01.26, 17.45 Uhr
Am frühen Montagabend kam es in der Bahnhofsvorstadt zu einer Auseinandersetzung, bei der ein 18-Jähriger durch ein Messerangriff verletzt wurde. Nach ersten Erkenntnissen geriet der junge Mann mit einem mutmaßlichen Landsmann in einen verbalen Streit, der sich vom Platz der Deutschen Einheit in Richtung Bahnhofstraße/Hillmannplatz verlagerte. Dort stach der noch unbekannte Täter mehrfach auf den Heranwachsenden ein. Anschließend flüchtete er in Richtung Bahnhof.
Der 18-jährige Syrer wurde mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr bestand nicht. Der Täter wird als etwa 18-19 Jahre alt, klein, mit langen, zu einem Zopf gebundenen, dunklen Haaren beschrieben. Er trug eine schwarze Jacke, schwarze Hose und schwarze „Nike“-Sneaker.
Die Fahndung nach dem Täter und die Zeugenbefragungen gestalteten sich schwierig, da Teilnehmer einer Versammlung am Hauptbahnhof fälschlicherweise davon ausgingen, dass die Polizei Maßnahmen gegen die Versammlungsteilnehmer ergriff und versuchten, die polizeilichen Maßnahmen zu stören. Zur Sicherstellung der Ordnung mussten zusätzliche Kräfte hinzugezogen werden.
Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 entgegen.
(20.01.2026)
Ort: Bremen-Neustadt, OT Südervorstadt, Neuenlander Straße/Flughafendamm
Zeit: 20.01.2026, 08:20 Uhr
Am Dienstagmorgen kam es in der Neustadt zu einem Verkehrsunfall bei dem ein 25 Jahre alter Mann mit seinem Fahrrad mit einer Straßenbahn zusammenstieß und sich verletzte.
Nach derzeitigen Erkenntnissen überquerte der 25-Jährige gegen 08:20 Uhr bei Rotlicht die Kreuzung Neuenlander Straße/Friedrich-Ebert-Straße aus Huckelriede kommend. Zeitgleich fuhr aus Richtung Flughafen eine Straßenbahn ein und kollidierte mit dem Fahrrad. Der 25-Jährige prallte mit der Schulter gegen die Windschutzscheibe und erlitt Frakturen. Eine Lebensgefahr bestand nicht. Er wurde nach einer Erstversorgung in eine Klinik gebracht. Einen Fahrradhelm hatte er zum Unfallzeitpunkt nicht getragen.
Es entstand Sachschaden an Straßenbahn und Fahrrad. Während der Unfallaufnahme musste die Kreuzung teilweise gesperrt werden. Hier kam es zu leichten Verkehrsbehinderungen. Die weiteren Ermittlungen durch das Verkehrskommissariat dauern an.
(21.01.26)
Ort: Bremen-Mitte
Zeit: 20.01.26
Am Dienstagnachmittag versammelten sich rund 2.200 Menschen friedlich auf dem Bremer Marktplatz, um auf die Situation der Kurden in Syrien aufmerksam zu machen. Ein anschließender Aufzug mit etwa 1.600 Teilnehmenden führte jedoch zu mehreren polizeilichen Einsätzen und Strafanzeigen.
Der Aufzug setzte sich gegen 17 Uhr in Richtung Hauptbahnhof in Bewegung. Im Verlauf kam es wiederholt zu aggressiven verbalen Auseinandersetzungen unter Teilnehmenden, in einem Fall musste eine Person von der Versammlung ausgeschlossen werden. Entlang der Strecke eskalierten mehrere Streitigkeiten zwischen Teilnehmenden und Passanten, teils mit körperlichen Auseinandersetzungen. Einsatzkräfte schritten wiederholt ein, um die Situationen zu beruhigen.
Auf dem Bahnhofsplatz kam es zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung, nachdem sich mehrere Teilnehmende durch eine Provokation angegriffen fühlten. Die Polizei unterband weitere Übergriffe. In der Folge versuchten einzelne Personen, Beteiligte in den Hauptbahnhof zu verfolgen. Dies verhinderte die Polizei gemeinsam mit der Bundespolizei durch Absperrungen und den Einsatz unmittelbaren Zwangs. Vereinzelt wurde Pyrotechnik gezündet.
Nach dem offiziellen Ende der Versammlung gegen 18:35 Uhr verließen zahlreiche ehemalige Teilnehmende den Bereich zunächst nicht. Die Stimmung blieb angespannt. Im weiteren Verlauf kam es im Umfeld des Hauptbahnhofs zu weiteren Streitigkeiten und einzelnen Körperverletzungen, unter anderem unter Einsatz einer Fahnenstange.
Die Polizei fertigte mehrere Strafanzeigen, unter anderem wegen Beleidigung, Körperverletzung, gefährlicher Körperverletzung, Landfriedensbruchs sowie Verstößen gegen das Versammlungs- und Vereinsgesetz. Die Auswertung von Videoaufnahmen und die weiteren Ermittlungen dauern an.
Hinweis der Polizei:
Für eine Sache auf die Straße zu gehen und öffentlich seine Meinung zu äußern, ist ein zentrales Grundrecht in einer Demokratie. Die Polizei hat die Aufgabe, dieses Recht zu schützen und Versammlungen zu ermöglichen. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass sich Teilnehmende an die Regeln halten: Lauter, auch deutlicher Protest ist erlaubt – Gewalt gegen Menschen oder Sachen ist es nicht.
(21.01.2026)
Ort: Bremen-Mitte, OT Bahnhofsvorstadt, Herdentorsteinweg
Zeit: 20.01.2026, 20 Uhr
Am Dienstagabend stellten Einsatzkräfte der Polizei Bremen einen 19 Jahre alten Mann. Bei ihm fanden sie Marihuana und Bargeld.
Einsatzkräfte der Taskforce, die schwerpunktmäßig zur Bekämpfung der Drogen- und Straßenkriminalität im Bahnhofsumfeld unterwegs waren, sind gegen 20 Uhr auf einen Mann im Philosophenweg aufmerksam geworden, der zuvor Marihuana verkauft haben soll. Bei einer anschließenden Kontrolle fanden die Polizisten mehrere Verkaufseinheiten Marihuana, zwei Mobiltelefone sowie Bargeld in szenetypischer Stückelung. Bei einer anschließenden Wohnungsdurchsuchung des 19-Jährigen stellten die Einsatzkräfte mehrere Mobiltelefone, ein Laptop sowie weitere drogentypischer Utensilien fest.
Der 19-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Die weiteren Ermittlungen wegen des Handeltreibens mit Cannabis dauern an.
(22.01.2026)
Ort: Bremen-Neustadt, OT Neuenland, Oldenburger Straße
Zeit: 19.01.2026
Nach umfangreichen Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und der Polizei Bremen nahmen Spezialeinsatzkräfte am Montag drei Trickbetrüger in der Neustadt fest. Gegen zwei Männer wurde ein Haftbefehl erlassen.
Nach umfangreichen und wochenlangen Ermittlungen, die sich auf gewerbs- und bandenmäßigen Betrug in Verbindung mit schwerem Bandendiebstahl konzentrierten, gelang es, insgesamt drei Tatverdächtige im Alter von 22, 46 und 52 Jahren festzunehmen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ das Amtsgericht zwei Haftbefehle.
Die drei Männer stehen im Verdacht über mehrere Monate eine Vielzahl von Straftaten in Bremen, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bayern als falsche Wasserwerker zum Nachteil von älteren Menschen begangen zu haben. Dabei entstand ein hoher Sachschaden. Die Ermittlerinnen und Ermittler sowie Spezialkräfte der Polizei Bremen nahmen am frühen Montagabend auf der Oldenburger Straße auf Höhe der Ausfahrt A281 drei Männer fest. Im Rahmen einer Durchsuchung stellten die Einsatzkräfte eine größere Menge an Bargeld, einen gefälschten Mitarbeiter-Ausweis sowie weitere Beweismittel sicher.
Gegen die beiden Männer im Alter von 22 und 46 Jahren wurden Haftbefehle vollstreckt. Die Ermittlungen dauern an.
(22.01.2026)
Ort: Bremen
Zeit: September bis Oktober 2025
Die Staatsanwaltschaft und die Polizei Bremen fahndeten seit Montag mit Fotos nach einer Frau, die im Tatverdacht des Kontobetrugs steht, siehe unsere Pressemitteilung Nr. 0052.
Die junge Frau eröffnete von September bis Oktober 2025 mit unechten oder verfälschten Personalausweisen unter falscher Identität mindestens acht Bankkonten.
Eine 19 Jahre alte Bremerin konnte inzwischen identifiziert und ermittelt werden.
Die Fahndung hat sich damit erledigt, die Bilder sind entsprechend zu löschen.
(22.01.2026)
Ort: Bremen-Huchting, OT Kirchhuchting, Arnheimer Straße
Zeit: 21.1.26, 17.55 Uhr
Eine Auseinandersetzung zwischen zwei Parteien löste am Mittwochabend einen größeren Polizeieinsatz in Huchting aus. Dabei wurden offenbar auch eine Schreckschusswaffe und Baseballschläger eingesetzt. Fünf Personen wurden dabei leicht verletzt und mussten zum Teil in Krankenhäusern behandelt werden.
Hintergrund soll ein Konflikt zwischen einem Vermieter und seinen Mietern gewesen sein.
Gegen 18 Uhr wurden Einsatzkräfte in die Arnheimer Straße gerufen. Dort war es zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Parteien und tumultartigen Szenen gekommen. Dabei soll auch in die Luft geschossen worden sein. Auch soll es gegenseitige Attacken mit Schlagstöcken gegeben haben. Die Polizei war schnell mit starken Kräften vor Ort, beruhigte die Lage und sicherte den Bereich ab. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich 15 bis 20 Personen am Einsatzort. Fünf Beteiligte wurden leicht verletzt und mussten zum Teil in Krankenhäusern behandelt werden.
Die Polizei führte umfangreiche Zeugenbefragungen durch, sicherte Spuren sowie andere Beweismittel, darunter zwei Fahrzeuge, Patronenhülsen und Schlagstöcke und erteilte Platzverweise.
Nach ersten Erkenntnissen soll ein Streit zwischen einer Mieterpartei und ihrem Vermieter über das Abstellen von Sperrmüll der Auslöser gewesen sein. Die Auseinandersetzung eskalierte am Abend, als der 53-jährige Vermieter gemeinsam mit seinen beiden 22- und 26-jährigen Söhnen bei den Mietern in der Arnheimer Straße erschien. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen wechselseitiger gefährlicher Körperverletzung.
(22.01.2026)
Ort: Bremen-Gröpelingen, OT Ohlenhof
Zeit: 21.01.2026, 16 bis 20:30 Uhr
Die Polizei Bremen führte am Mittwoch gemeinsam mit dem Zoll im Bremer Westen Kontrollen durch. Eine Gaststätte in Gröpelingen musste geschlossen werden.
In einer Gasstätte im Halmerweg befanden sich zwei Gäste und eine Mitarbeiterin in den Räumlichkeiten. Bei einem Gast fanden die Einsatzkräfte mehrere Verkaufseinheiten Kokain. Zudem stellten sie im Sanitärbereich diverse Drogenutensilien fest. Bei anschließenden Wohnungsdurchsuchungen wurden Bargeld im niedrigen fünfstelligen Bereich, Kokain, Heroin, ein Schlagring sowie diverse drogentypische Utensilien beschlagnahmt. Das Lokal wurde im Anschluss der Maßnahmen durch die Polizei geschlossen, die Türen versiegelt und Anzeigen nach dem Betäubungsmittelgesetz gefertigt. Die weiteren Ermittlungen gegen den 19 Jahre alten Betreiber dauern an. Zudem wurden in einem Kiosk in der Lupinenstraße durch den Zoll Steuerstraftaten in Bezug auf nicht verzollte Zigaretten festgestellt.
Seit vielen Wochen und Monaten setzt sich die Polizei Bremen verstärkt für die Bekämpfung der Straßenkriminalität ein und wird diese Bemühungen gemeinsam mit anderen Sicherheitsbehörden auch weiterhin fortsetzen.
(22.01.26)
Ort: Bremen
Zeit: 22.1.26
Heute findet in Bremen ein Aufzug zum Thema „Schluss mit den Angriffen auf Rojava“ statt. Die Polizei Bremen erwartet Verkehrsbehinderungen rund um die Marschroute. Verkehrsteilnehmer sollten sich auf diese Verkehrssituation einstellen und aktuelle Verkehrshinweise aus dem Rundfunk beachten.
Ab 17 Uhr geht es mit einer Auftaktkundgebung am Domshof los. Auf der folgenden Route findet der Aufzug statt:
Bahnhofsvorplatz – Obernstraße - Hutfilterstraße -Bürgermeister-Smidt Straße -Langemarckstraße - Pappelstraße - Friedrich-Ebert-Straße - Wilhelm-Kaisen-Brücke - Domsheide - Domshof.
Eine Zwischenkundgebung ist in der Pappelstraße Ecke Friedrich-Ebert-Straße geplant. Rund um diese Route kann es temporär zu Verkehrsbehinderungen kommen.
(23.01.2026)
Ort: Bremen-Burglesum, OT Burgdamm, Helsingborger Straße
Zeit: 22.01.2026, 22.30 Uhr
Am Donnerstagabend überfielen zwei bislang unbekannte Täter eine Tankstellenmitarbeiterin in Bremen-Burglesum und zwangen sie unter Gewaltandrohung Wertsachen auszuhändigen. Die Polizei ermittelt wegen Freiheitsberaubung und schweren Raubes und sucht nach Zeugen.
Die 62-jährige Mitarbeiterin hatte nach ihrer Spätschicht an einer SB-Tankstelle in der Helsingborger Straße den Bus nach Hause genommen. Vor ihrer Wohnanschrift fingen sie zwei Männer ab und bedrohten sie mit einem Messer. Die Täter zwangen die Frau, in ein Fahrzeug einzusteigen, und fuhren anschließend mit ihr zurück zur Tankstelle.
An der Tankstelle nötigten die Männer die Mitarbeiterin, das Objekt zu öffnen. Die Täter entwendeten Bargeld sowie mehrere Zigarettenstangen. Anschließend flüchteten sie in unbekannte Richtung.
Die Bremerin verständigte die Polizei. Sie stand deutlich unter dem Eindruck des Geschehens.
Die Polizei Bremen bittet um Hinweise: Wer hat am Donnerstagabend im Bereich der Tankstelle in der Helsingborger Straße, Ecke Stader Landstraße, verdächtige Beobachtungen gemacht? Wem sind dort oder im Umfeld zwei auffällige Männer oder ein schwarzer Kleinwagen aufgefallen?
Die Täter trugen Schals zur Maskierung, waren etwa 20 bis 30 Jahre alt, rund 170 Zentimeter groß und dunkel gekleidet.
Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0421 362-3888 entgegen.
(23.01.2026)
Ort: Bremen-Schwachhausen, OT Radio Bremen, Jacobsplatz/Schenkendorfstraße
Zeit: 22.01.2026, 15:30, 19:45 Uhr
Trickbetrüger klingelten am Donnerstag bei zwei Seniorinnen in Schwachhausen und gaben sich als Polizisten aus. Dabei erbeuteten sie Schmuck. Die Polizei sucht Zeugen und gibt Präventionstipps.
Im Ortsteil Radio Bremen riefen die vermeintlichen Polizisten gegen 15:30 Uhr und 19:45 Uhr bei zwei Frauen im Alter von 76 und 81 Jahren an und erklärten ihnen, dass in ihrer Wohngegend – im Jacobsplatz und in der Schenkendorfstraße ¬- eine Diebesbande unterwegs sei und ihre Wertsachen in Gefahr sein könnten. Um sie zu schützen, benötige man nun Auskunft über Geld und Wertsachen. Beide Frauen suchten daraufhin ihre Wertsachen zusammen. Vor der jeweiligen Anschrift der Seniorinnen tauchte kurze Zeit später ein angeblicher Polizist auf. Während in einem Fall eine Seniorin misstrauisch wurde, ihre Nachbarn um Hilfe bat und der Täter flüchtete, erbeuteten die angeblichen Polizisten im zweiten Fall Schmuck.
Der Täter, der an der Haustür stand, soll zwischen 30 und 35 Jahre alt und ungefähr 1,80 Meter groß sein. Er trug eine dünne, braune Jacke, eine schwarze Hose und hatte schwarze, lockige Haare. Die Polizei sucht Zeugen. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0421 361-3888 entgegen.
Die Polizei warnt vor diesen vielfältigen Betrugsmaschen. Bleiben Sie wachsam und hinterfragen Sie, wenn vermeintliche Polizisten Sie zu Handlungen auffordern. Wenn sich bei Ihnen eine Polizistin oder ein Polizist am Telefon meldet und nach Ihren Geld- und Wertsachen fragt und auf deren Herausgabe drängt: Legen Sie auf. Das tun Betrüger. Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis. Seien Sie aufmerksam und misstrauisch bei Geldforderungen. Vergewissern Sie sich immer noch einmal, ob es sich bei Ihrem Gegenüber auch um die vorgegebene Person handelt. Rufen Sie beim geringsten Zweifel die Polizei unter 110 an.
Mehr Tipps und Hinweise gibt es beim Präventionszentrum der Polizei Bremen unter 0421 362-19003, bzw. unter www.Polizei.Bremen.de oder www.polizei-beratung.de.
(23.01.2026)
Ort: Bremen
Zeit: 23.01.2026 bis 25.01.2026
Heute und am Wochenende finden in Bremen mindestens zwei Aufzüge statt, bei der die Teilnehmer auf die aktuelle Situation der kurdischen Bevölkerung in Syrien aufmerksam machen wollen. Die Polizei Bremen erwartet, wie bei den vergangenen Aufzügen zu diesem Thema, Verkehrsbehinderungen rund um die Marschroute. Verkehrsteilnehmer sollten sich auf diese Verkehrssituation einstellen und aktuelle Verkehrshinweise aus dem Rundfunk beachten.
Am Freitag geht es ab 17 Uhr geht es mit einer Auftaktkundgebung auf dem Marktplatz los. Auf der folgenden Route findet der Aufzug statt:
Marktplatz - Am Dom - Domsheide - Osterstraße - Ostertorsteinweg - Am Dobben - An der Weide - Bahnhofsplatz - Rembertiring - Herdentorsteinweg - Schüsselkorb - Domshof - Am Dom – Marktplatz
Für Samstag ist ein Aufzug ab 15:00 Uhr auf folgender Strecke angemeldet:
Bahnhofsplatz – Bahnhofstraße – Breitenweg - Bgm-Schmidt-Straße – Langemarckstraße – Westerstraße – Osterstraße - Friedrich-Ebert-Straße - Wilhelm-Kaisen-Brücke – Balgebrückstraße - Am Dom - Marktplatz
Rund um diese Routen kann es temporär zu Verkehrsbehinderungen kommen.
(23.01.2026)
Ort: Bremen
Zeit: 22.01.26
Die seit Oktober vermisste 17-jährige Alin Yenirce ist wieder da. Sie befindet sich seit dem 22. Januar wohlbehalten in der Obhut ihrer Eltern.
Die Fahndung wird hiermit eingestellt. Wir bitten darum, veröffentlichte Fotos sowie Fahndungsaufrufe zu löschen und nicht weiter zu verbreiten.
Es liegen derzeit keine Hinweise auf eine Straftat vor.
Vielen Dank für die Unterstützung aus der Bevölkerung.
(24.01.2026)
Ort: Bremen-Strom, Bundesautobahn 281
Zeit: 24.01.26, 2.10 Uhr
Unbekannte stellten in der Nacht zu Samstag auf der Autobahn 281 einen Sattelauflieger so ab, dass sämtliche Fahrstreifen blockiert wurden. Staatsanwaltschaft und Polizei Bremen ermitteln wegen eines versuchten Tötungsdelikts und suchen Zeugen.
Der Vorfall ereignete sich auf der A 281 in Fahrtrichtung A 27 zwischen den Anschlussstellen Strom und Seehausen. Einsatzkräfte stellten dort einen schwarzen, unbeladenen Sattelauflieger fest, der quer über beide Fahrstreifen sowie den Seitenstreifen stand und die Autobahn vollständig versperrte. Da sich keine Ladung auf dem Auflieger befand, war das Hindernis insbesondere bei Dunkelheit nur schwer zu erkennen.
Hinter dem Sattelauflieger hatten bereits mehrere Fahrzeuge anhalten müssen. Ein 64 Jahre alter Lkw-Fahrer berichtete, er habe den Auflieger erst im letzten Moment wahrgenommen und nur durch eine sofortige Gefahrenbremsung einen Zusammenstoß verhindern können. Anschließend setzte er sein Fahrzeug wenige Meter zurück, um andere Verkehrsteilnehmende zu warnen.
Die Polizei Bremen wertet den Vorfall als äußerst gefährlich und ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Zeugen, die in der Nacht zu Samstag im genannten Bereich verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zur Herkunft des Sattelaufliegers geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.
(24.01.2026)
Ort: Bremen-Neustadt
Zeit: 23.01.26 – 24.01.26
Unbekannte verübten in der Nacht zu Samstag einen Farbanschlag auf das Wohnhaus des Leiters des Bremer Verfassungsschutzes in der Neustadt. Zudem beschädigten die Täter ein Fahrzeug einer unbeteiligten Nachbarsfamilie.
Nach bisherigen Erkenntnissen warfen die Unbekannten mit Farbe gefüllte Christbaumkugeln gegen die Hauswand. Darüber hinaus schlugen sie an einem in der Nähe abgestellten Auto die Scheiben ein und zerstachen die Reifen. Verletzt wurde niemand.
Bremens Innensenatorin Dr. Eva Högl verurteilte die Tat deutlich:
„Den Angriff auf das Wohnhaus des Leiters des Verfassungsschutzes Bremen in der Nacht zu Samstag verurteile ich aufs Schärfste. Er stellt eine absolute Grenzüberschreitung dar. Der Angriff steht vermutlich mit der vermeintlichen Enttarnung einer V-Person in der linksextremistischen Szene in Zusammenhang. Der Angriff zeigt überdeutlich, dass gewalttätige Extremisten völlig zu Recht in Bremen intensiv beobachtet werden und im Fokus der Sicherheitsbehörden stehen. Dies werden wir auch nach dieser feigen Tat intensiv fortführen.“
Der Staatsschutz der Polizei Bremen hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Polizei bittet Zeugen, die in der Nacht zu Samstag im Bereich der Bremer Neustadt verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.
(25.01.2026)
Ort: Bremen-Horn-Lehe, OT Lehesterdeich, Am Lehesterdeich
Zeit: 24.01.2026, 23.30 Uhr
In der Nacht von Samstag auf Sonntag kam es in Bremen zu einer erneuten Freiheitsberaubung eines Tankstellenmitarbeiters. Zwei bislang unbekannte Täter lauerten dem 24-jährigen Mann an seiner Wohnanschrift auf und zwangen ihn unter Vorhalt einer Schusswaffe in ein Fahrzeug, um gemeinsam zur Tankstelle im Stadtteil Horn-Lehe zu fahren.
Der Mitarbeiter war nach seiner Spätschicht an der Tankstelle Am Lehesterdeich gegen 22.20 Uhr mit der Straßenbahnlinie 4 in Richtung Lilienthal unterwegs. Vor seiner Wohnanschrift wurde er von einem Mann abgepasst und in einen weißen Kombi gedrängt, in dem sich ein Komplize befand. Anschließend fuhren die Täter mit ihm zurück zur Tankstelle und zwangen ihn, den Zugang zu öffnen.
Im Eingangsbereich setzte der junge Mann Pfefferspray gegen die Täter ein und konnte zunächst flüchten, wurde jedoch von beiden eingeholt und geschlagen. Als er laut um Hilfe schrie, ließen die Räuber von ihm ab und flüchteten ohne Beute. Der 24-Jährige hielt anschließend ein vorbeifahrendes Fahrzeug an; der Fahrer alarmierte umgehend die Polizei. Der Angestellte wurde noch vor Ort von Rettungssanitätern behandelt.
Nach seinen Angaben handelt es sich bei den getarnten Tätern um zwei Männer mit dunklem Teint, jeweils etwa 1,75 Meter groß. Einer der Männer soll circa 30 Jahre alt gewesen sein, der zweite etwa 35 Jahre. Beide sprachen Deutsch mit Akzent und gaben an, tschetschenischer Herkunft zu sein. Sie waren mit einem weißen Kombi unterwegs.
Vor wenigen Tagen kam es zudem zu einem Überfall auf eine Tankstellenmitarbeiterin in Bremen-Burglesum, bei dem zwei Täter unter Gewaltandrohung Wertsachen erzwangen (siehe Pressemeldung 63). Die Ermittler prüfen derzeit mögliche Zusammenhänge zwischen den Taten.
Die Polizei fragt: Wer hat am Samstag im Bereich Am Lehesterdeich, Ecke Kopernikusstraße, verdächtige Beobachtungen gemacht? Wem ist dort möglicherweise ein weißer Kombi aufgefallen? Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0421 362-3888 entgegen.
(25.01.2026)
Ort: Bremen
Zeit: 25.01.2026
Nach dem Farbanschlag auf das Wohnhaus des Leiters des Bremer Verfassungsschutzes, siehe hierzu auch die Pressemeldung 68, wurde nun ein Bekennerschreiben auf einer linksextremistischen Publikationsplattform veröffentlicht.
Der Text beschreibt den nächtlichen Angriff auf die Privatadresse und ein Auto sowie die Motivation dahinter. Die Verfasser verknüpften die Tat mit grundsätzlicher Ablehnung und Abschaffung des Verfassungsschutzes und richten eine Drohbotschaft an den Verantwortlichen der Behörde.
Der Staatsschutz prüft die Echtheit. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
(26.01.2026)
Ort: Bremen
Zeit: Mai bis Juni 2025
Nach mehreren Betrugsdelikten fahnden Staatsanwaltschaft und Polizei Bremen mit einem Foto nach einer bislang noch Unbekannten.
Die Frau eröffnete von Mai bis Juni 2025 mit einem verfälschten Personalausweis unter falscher Identität mindestens sieben Bankkonten.
Bei der Eröffnung der Konten wurde die Frau aufgenommen. Umfangreiche Ermittlungen führten bislang jedoch nicht zu ihrer Identifizierung. Polizei und Staatsanwaltschaft Bremen fahnden nun mit einem Foto nach ihr.
Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe und fragt: Wer kann Angaben zu der abgebildeten Person machen? Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421 362-3888 entgegen.
(26.01.2026)
Ort: Bremen, Bundesautobahn 281 (A281)
Zeit: 24.01.26
Unbekannte stellten in der Nacht zu Samstag auf der Autobahn 281 einen Sattelauflieger so ab, dass sämtliche Fahrstreifen blockiert wurden (siehe unsere Meldung 0067). Die Polizei Bremen verstärkt die Ermittlungen und richtete eine Ermittlungsgruppe „EG Strom“ ein.
Insgesamt prüft die Kriminalpolizei in diesem Zusammenhang zwei weitere Vorfälle. Der Polizei wurde am Sonntag ein weiterer Sattelauflieger gemeldet, der auf einem mit Baken gesperrten Fahrstreifen der A 281, vermutlich ebenfalls in der Nacht zu Samstag, abgestellt wurde. Die Polizei untersucht außerdem einen Fall, der sich bereits am 21. Dezember ereignete. Hier stand nachts ein gestohlener 12-Tonner auf der A281 quer auf der Fahrbahn, hier im Bereich der Auffahrt Strom. Menschen kamen nicht zu Schaden.
Aufgrund der gefährlichen Tatbegehung hat die Polizei jetzt eine Ermittlungsgruppe gebildet, in der die Ermittlungen verstärkt und polizeilichen Maßnahmen koordiniert und erhöht werden.
Die Polizei bittet erneut um Hinweise: Sollten Sie in diesem Zusammenhang auf der A281 oder in der näheren Umgebung etwas Ungewöhnliches beobachtet haben, melden Sie sich jederzeit beim Kriminaldauerdienst der Polizei unter 0421-362 3888. In dringenden Fällen wählen Sie umgehend die 110.
(26.01.2026)
Ort: Bremen-Weserstadion
Zeit: 27.1.26, 20.30 Uhr
Am Dienstagabend Uhr empfängt der SV Werder Bremen um 20.30 Uhr die TSG Hoffenheim im Weserstadion. Es wird von einem nahezu ausverkauften Stadion ausgegangen.
Wie bei Heimspielen üblich, ist im Bereich des Osterdeichs und der Östlichen Vorstadt mit erheblichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Kurzfristige Straßensperrungen durch die Polizei sind aufgrund von Einsatzmaßnahmen im Stadionumfeld und im gesamten Innenstadtbereich jederzeit möglich. Besucherinnen und Besuchern sollten die aktuelle Wetterlage beachten und sich fortlaufend über die Medien informieren.
Im Umfeld von Fußballspielen kommt es regelmäßig zu einer Häufung von Kfz-Aufbrüchen. Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin, keine Wertgegenstände im Fahrzeug zurückzulassen.
(26.01.2026)
Ort: Bremen-Mitte, OT Altstadt, Am Markt
Zeit: 25.01.2026, 23:55 Uhr
Einsatzkräfte der Polizei Bremen stellten in der Nacht von Sonntag auf Montag zwei 18-Jährige aus Syrien und Tunesien. Sie sind verdächtig, zuvor in der Innenstadt einen 30 Jahre alten Mann mit Reizgas attackiert und ihm das Mobiltelefon geraubt zu haben.
Etwa um 23:55 Uhr ging der 30-Jährige über den Marktplatz, als er unvermittelt von zwei zunächst Unbekannten mit Pfefferspray besprüht wurde. Anschließend hielten sie ihn fest, rissen ihn zu Boden und entwendeten ihm das Mobiltelefon aus der Jackentasche. Außerdem durchsuchten sie seinen Rucksack. Die alarmierten Einsatzkräfte der Polizei Bremen waren schnell vor Ort und leiteten umgehend Fahndungsmaßnahmen ein. Währenddessen wurde der leichtverletzte 30-Jährige von Rettungskräften behandelt.
Die Maßnahmen zeigten schnell Erfolg: Eine Streifenwagenbesatzung stellte die beiden 18 Jahre alten Heranwachsenden aus Syrien und Tunesien in der Vahr. Bei ihnen fanden sie das Mobiltelefon des 30-Jährigen und ein Pfefferspray. Beide wurden vorläufig festgenommen. Die weiteren Ermittlungen durch die Kriminalpolizei und hier der Soko Junge Räuber dauern an.
(27.01.2026)
Ort: Bremen-Walle, OT Utbremen, Landwehrstraße
Zeit: 25.01.2026, 04:10 Uhr
Einsatzkräfte der Polizei Bremen stellten in der Nacht zu Sonntag zwei Männer im Alter von 23 und 24 Jahren nach einem versuchten Einbruch in Walle. Der 24-Jährige wurde festgenommen und einer Justizvollzugsanstalt zugeführt.
Gegen 04:10 Uhr wurde eine Anwohnerin in der Landwehrstraße durch Geräusche aufmerksam. Als sie aus dem Fenster schaute, sah sie zwei Männer, die versuchten, die Tür eines Supermarktes aufzuhebeln. Dabei traten und sprangen sie mehrfach dagegen. Die schnell eingetroffenen Einsatzkräfte stellten die beiden Einbrecher noch vor Ort. Bei einer Durchsuchung fanden die Polizisten beim 24-Jährigen ein Tierabwehrspray. Zudem wurde neben dem Eingang des Supermarktes Einbruchswerkzeug gefunden.
Gegen den bereits erheblich mit gleichgelagerten Taten in Erscheinung getreten 24-Jährigen wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft ein Haftbefehl wegen Fluchtgefahr erlassen. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
(27.01.2026)
Ort: Bremen-Neustadt, OT Buntentor, Kornstraße
Zeit: 26.01.2026, 03:30 Uhr
Ein 33 Jahre alter Mann wurde in der Nacht zu Montag von Einsatzkräften in der Neustadt bei einem Autoaufbruch beobachtet und anschließend vorläufig festgenommen.
Gegen 03:30 Uhr wurde eine Streifenwagenbesatzung in der Kornstraße auf ein Auto mit Warnblinklicht und laufender Alarmanlage aufmerksam. In dem Fahrzeug befand sich auf der Beifahrerseite ein Mann. Als die Einsatzkräfte ihn ansprachen, stellten sie ein eingeschlagenes Fenster fest. Bei einer anschließenden Durchsuchung des Mannes stellten die Polizisten Einbruchswerkzeug sowie ein Funkgerät fest und beschlagnahmten beides.
Der 33 Jahre alte Mann wurde für weitere polizeiliche Maßnahmen in eine Wache gebracht. Gegen ihn wurden Ermittlungen wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
(27.01.2026)
Ort: Bremen-Mitte, Bremen-Neustadt
Zeit: 26.1.26, 27.1.26
Die Polizei wurde in der Nacht zu Dienstag zu mehreren Sachbeschädigungen gerufen, darunter zwei Parteibüros in der Altstadt und ein Polizeigebäude in der Neustadt. Einsatzkräfte konnten zwei Tatverdächtige festnehmen.
Polizisten stellten nachts fest, dass die Parteibüros der Grünen am Altenwall und der FDP an der Sandstraße mit schwarzer und hellblauer Farbe mit Tags wie „Hugo“ oder „Diego“ besprüht wurden. Auch ein Polizeihaus an der Schulstraße wurde in der Nacht mit unleserlichen Schriftzügen und Zeichen beschmiert. Noch in Tatortnähe konnte eine Polizeistreife zwei Verdächtige festnehmen. Sie hatten entsprechende Behälter mit Farbe und Kleister sowie politische Solidaritätsplakate mit Bezug zum Syrienkonflikt dabei und noch frische Farbe an ihrer Kleidung.
Gegen die 19 und 20 Jahre alten Männer wurden Ermittlungen wegen Sachbeschädigung eingeleitet. Zudem wird geprüft, ob es einen möglichen Zusammenhang zu den anderen Farbschmierereien gibt. Zeugenhinweise gehen jederzeit an den Kriminaldauerdienst unter Rufnummer 0421 362-3888.
(28.01.2026)
Ort: Bremen-Walle, OT Utbremen, Meta-Sattler-Straße
Zeit: 26.01.2026, 09 – 13:30 Uhr
Die Polizei Bremen führte am Montagvormittag Schwerpunktmaßnahmen in Utbremen durch und reagierte damit auf Bürgerbeschwerden in der Vergangenheit.
Zivile Einsatzkräfte überprüften am Montag zwischen 9 und 13:30 Uhr die Meta-Sattler-Straße aufgrund vorangegangener Bürgerbeschwerden sowie mehrerer Hinweise auf den Handel mit Betäubungsmitteln. Die Polizisten konnten dabei zwei Männer beobachten, die sich in der Unterführung trafen, etwas austauschten und sich nur wenige Minuten später wieder trennten. Als sie den Erwerber kontrollierten, fanden sie Tabletten. Beim 61-jährigen Verkäufer stellten die Polizisten diverse verschreibungspflichtige Medikamente sowie Bargeld in szenischer Stückelung fest. Bei einer anschließenden Wohnungsdurchsuchung des 61 Jahre alten Mannes entdeckten die Polizisten weitere Medikamente, Heroin und Bargeld im mittleren vierstelligen Bereich. Zudem wurden diverse Gegenstände, wie originalverpackte Parfums und Rasierer sowie Ausweisdokumente und EC-Karten, die möglicherweise aus anderen Straftaten stammen, aufgefunden.
Gegen den 61-Jährigen fertigte die Polizei Strafanzeigen, unter anderem wegen des Handels mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln und des Verdachts der gewerbsmäßigen Hehlerei. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
(28.01.2026)
Ort: Bremen-Oberneuland, Ehmckstraße
Zeit: 27.01.2026, 22:30 - 23:30 Uhr
In den vergangenen Tagen waren in mehreren Stadtteilen in Bremen vermehrt Trickbetrüger unterwegs, die sich als Polizisten ausgaben. Sie erbeuteten von meist älteren Menschen unter anderem Geld und Wertgegenstände. Die Polizei warnt ausdrücklich vor diesen Betrügern und gibt Tipps.
Das Telefon klingelt und am anderen Ende des Apparates meldet sich eine Person, die sich als Polizist ausgibt. Die Person berichtet von einer angeblichen Diebstahl- oder Einbruchswelle in der Nachbarschaft und behauptet, dass die Bewohner ihr Eigentum schützen müssen. Dabei fordern sie die Herausgabe von Geld, Schmuck oder anderen Wertgegenständen, die angeblich bei den vermeintlichen Polizisten bleiben sollen, bis sie den Vorgang prüfen. Die Betrüger verlangen eine Übergabe an einen vermeintlichen Polizisten oder fordern, die Gegenstände sichtbar außerhalb des Hauses zu deponieren. Die Betrüger holen diese anschließend ab und die Wertgegenstände sowie das Geld sind anschließend weg.
So ein Vorfall ereignete sich am Dienstag in Oberneuland, bei dem eine 87-jährige Anwohnerin der Ehmckstraße gegen 22:30 Uhr von einem vermeintlichen Polizisten angerufen und im weiteren Verlauf des Gesprächs so unter Druck gesetzt wurde, dass sie ihre Wertgegenstände aushändigte und die Betrüger mit der Beute flüchteten. Der Abholer soll um die 20 Jahre alt und zwischen 1,70 und 1,80 Meter groß sein. Er trug eine schwarze Winterjacke, schwarze Jogginghose sowie dunkle Sneaker. Er soll einen leichten, dunklen Teint haben und einen dunklen Oberlippenbart haben. Zeugen, die in der Ehmckstraße und der näheren Umgebung verdächtige Beobachtungen gemacht haben melden sich jederzeit beim Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421 362-3888.
Die Polizei wird Sie niemals nach Ihren Geld- oder Wertsachen fragen und um deren Herausgabe bitten – das tun Betrüger. Lassen Sie sich am Telefon auf keinen Fall unter Druck setzen oder zu kurzfristigen Entscheidungen verleiten, egal wie plausibel eine Situation zunächst dargestellt wird. Ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu oder rufen Sie Angehörige unter der Ihnen bekannten Nummer an. Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen. Sollten Sie sich unsicher fühlen, legen Sie einfach auf! Wenn Sie glauben, Opfer eines Betrugsversuchs zu sein, rufen Sie die Polizei unter der Nummer 110 an. Wichtig: Beenden Sie das vorherige Gespräch, wählen Sie selbst und benutzen Sie auf keinen Fall die Rückruftaste.
Weitere Tipps und Hinweise gibt es beim Präventionszentrum der Polizei Bremen unter 0421 362-19003, bzw. unter www.polizei.bremen.de oder www.polizei-beratung.de.
(28.01.2026)
Ort: Bremen-Huchting, OT Kirchhuchting, Alter Dorfweg
Zeit: 27.01.2026, 17:40 Uhr
Ein 54 Jahre alter Mann erlitt am Dienstagabend bei einem Verkehrsunfall in Huchting lebensgefährliche Kopfverletzungen.
Etwa um 17:40 Uhr wollte der Mann die Straße vor einem Einkaufszentrum in der Straße Alter Dorfweg überqueren, als ihn ein 88- Jähriger mit seinem Mercedes anfuhr. Dabei wurde der 54-Jährige auf die Motorhaube geladen und anschließend durch die Luft und dann auf die Fahrbahn geschleudert.
Er erlitt lebensgefährliche Kopfverletzungen und wurde von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht. Das Verkehrskommissariat der Polizei Bremen hat die weiteren Ermittlungen auch zur genauen Unfallursache aufgenommen.
(29.01.2026)
Ort: Bremen-Mitte, OT Ostertor, Fedelhören
Zeit: 28.1.26, 12.40 Uhr
Mittwochmittag wurde ein 60 Jahre alter Mann in seinem Geschäft im Ostertor angegriffen und dabei mit einem Fleischhammer bedroht. Die Polizei nahm einen 32-jährigen Verdächtigen vorläufig fest.
Der Täter verschaffte sich unter dem Vorwand, Gegenstände verkaufen zu wollen, Eintritt in den eigentlich schon verschlossenen Antiquitäten-Laden am Fedelhören. Im Geschäft nahm der angebliche Kunde dann einen mitgebrachten Fleischklopfer in die Hand und bedrohte den Ladenbesitzer damit. Nach einem kurzen Gerangel, in dessen Verlauf er den Inhaber auch würgte, konnte der 60-Jährige nach draußen flüchten und um Hilfe rufen. Der Angreifer wurde noch im Geschäft durch Einsatzkräfte gestellt. Er hatte währenddessen das Geschäft durchsucht und unter anderem Goldschmuck an sich genommen. Neben dem Hammer führte der 32-Jährige noch ein Messer bei sich. Die Sachen wurden ihm abgenommen und als Beweismittel beschlagnahmt. Der 60-Jährige blieb körperlich unversehrt.
Der Tatverdächtige wurde vorläufig festgenommen. Gegen ihn wird wegen Bedrohung, Körperverletzung und Diebstahl ermittelt.
(31.01.2026)
Ort: Bremen, Weserstadion
Zeit: 31.1.26, 15.30 Uhr
Am Samstag findet um 15.30 Uhr im Weserstadion das Bundesligaspiel zwischen dem SV Werder Bremen und Borussia M‘Gladbach statt. Es wird von einer ausverkauften Veranstaltung ausgegangen.
Wie bei Heimspielen üblich, wird das allgemein bekannte Verkehrskonzept angewandt: Der Osterdeich wird für den Individualverkehr zwischen Sielwall und Stader Straße circa zweieinhalb Stunden vor und etwa eine Stunde nach Spielende gesperrt. Am Stadion und in unmittelbarer Nähe stehen keine Parkplätze zur Verfügung. Im Bereich des Osterdeichs und der Östlichen Vorstadt ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Kurzfristige Straßensperrungen durch die Polizei sind aufgrund von Einsatzmaßnahmen im Stadionumfeld und im gesamten Innenstadtbereich jederzeit möglich. Besucherinnen und Besuchern sollten die aktuelle Wetterlage beachten und sich fortlaufend über die Medien informieren.
Im Umfeld von Fußballspielen kommt es regelmäßig zu einer Häufung von Kfz-Aufbrüchen. Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin, keine Wertgegenstände im Fahrzeug zurückzulassen.
(30.01.2026)
Ort: Bremen-Mitte, Östliche Vorstadt, Neustadt, Huchting
Zeit: 28.01.2026, 14:00 Uhr bis 20:00 Uhr
Die Polizei Bremen führte am Mittwoch gemeinsam mit dem Ordnungsamt, dem Zoll, dem Finanzamt und weiteren Behörden umfangreiche Kontrollen durch. Ziel der Maßnahmen war die Bekämpfung der Drogenkriminalität und die Überprüfung gewerblicher Betriebe in Mitte, der Östlichen Vorstadt, der Neustadt und Huchting.
Etwa ab 14 Uhr waren die Einsatzkräfte in den jeweiligen Stadtteilen präsent, kontrollierten mehr als 100 Personen und fertigten diverse Anzeigen, unter anderem wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und das Cannnabiskonsumgesetz. Sie schritten bei Drogenverkäufen ein und stellten diverse Betäubungsmittel, wie Cannabis, Kokain und Ecstasy sowie Bargeld sicher. Außerdem erteilten die Polizisten Platzverweise und durchsuchten Wohnungen.
Weiterhin kontrollierten die Kräfte insgesamt 12 Gewerbeeinheiten, wie Kioske, Imbisse sowie andere Lokalitäten in Huchting und der Neustadt. Ein Grillhaus und eine Bar wurden aufgrund erheblicher Kassen- und Hygienemängel mit sofortiger Wirkung durch den Ordnungsdienst geschlossen. In weiteren Lokalen wurden ebenfalls Kassenmängel und fehlerhafte Preisauszeichnungen festgestellt. Außerdem wurden fehlende Steuerschulden eingezogen. In diversen Fällen lag der Verdacht der Schwarzarbeit vor.
Im Zuge polizeilicher Ermittlungen fanden die Einsatzkräfte in der durch den Ordnungsdienst geschlossen Bar ein Luftgewehr und der Zoll stellte eine größere Menge Tabak sicher. Entsprechende Anzeigen wurden gefertigt. Im Verlauf der Maßnahmen stellten zivile Einsatzkräfte diverse Drogen bei mehreren Personen im Hohentorspark sicher, unter anderem Crack und Kokain sowie Bargeld. Eine 19-Jährige wurde mit auf die Wache genommen, sie hatte mehrere Verkaufseinheiten Crack bei sich.
Die Polizei Bremen ist hier behördenübergreifend verstärkt im Einsatz und wird diese Maßnahmen auch weiterhin gezielt fortsetzen.
(31.01.2026)
Ort: Bremen-Neustadt, OT Alte Neustadt, Neustadtswall
Zeit: 30.1.26, 1.20 Uhr
In der Nacht zu Freitag stellte die Polizei einen 17-Jährigen und eine 20 Jahre alten Verdächtige, die in der Neustadt verbotenerweise Plakate angebracht hatten.
Einsatzkräfte wurden in der Nacht in der Süderstraße auf zwei vermummte Personen aufmerksam. Als das Duo die Streife erblickte, änderten sie schlagartig ihre Laufrichtung. Bei einer anschließenden Personenkontrolle wurde ein Quast, mehrere mit Kleister gefüllte Flaschen sowie mehrere Plakate u.a. mit der Aufschrift "Free Maya" und einem Aufruf zu einer Demonstration bei ihnen aufgefunden. Die Sachen wurden sichergestellt. Einsatzkräfte stellten wenig später an einem Gebäude der Hochschule Bremen diverse frisch angebrachte Plakate mit selbem Inhalt: „FREE MAYA - Feuer und Flamme der Repression“ fest.
Gegen die beiden 17 und 20 Jahre alten Tatverdächtigen wird wegen Sachbeschädigung ermittelt.
(30.01.2026)
Ort: Bremen-Gröpelingen, OT Oslebshausen, Oslebshauser Heerstraße
Zeit: 29.01.2026, 18:20 Uhr
Zwei unbekannte Täter überfielen am Donnerstagabend eine Apotheke in Oslebshausen und erbeuteten Bargeld. Die Polizei sucht Zeugen.
Gegen 18:20 Uhr sah die 63 Jahre alte Mitarbeiterin der Apotheke in der Oslebshauser Heerstraße, wie zunächst ein maskierter Mann den Verkaufsraum betrat. Sie flüchtete sofort in den hinteren Bereich und nahm dabei noch einen weiteren Mann wahr. Die beiden Täter öffneten dann die Kasse, entnahmen Bargeld und flüchteten in Richtung Oslebshauser Park. Verletzt wurde niemand. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.
Die Täter wurden wie folgt beschrieben: Der erste Mann war etwa 20 bis 25 Jahre alt und 175 cm groß. Er war schwarz gekleidet und hatte eine schwarze Kapuze über den Kopf gezogen. Außerdem hatte er sich mit einem schwarzen Tuch maskiert. Er trug schwarze Handschuhe und hatte eine normale Statur. Der zweite Mann soll etwas kleiner gewesen sein und trug einen weißen Kapuzenpullover mit schwarzen Flecken.
Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter 0421 362-3888 entgegen.
(31.01.2026)
Ort: Bremen
Zeit: Januar 2026
Nach mehreren Betrugsdelikten fahndeten die Staatsanwaltschaft und die Polizei Bremen mit einem
Foto nach einer mutmaßlichen Kontobetrügerin. Siehe hierzu auch Pressemitteilung Nr. 0071. Die 21
Jahre alte gesuchte Frau stellte sich daraufhin an einer Wache.
Die Frau eröffnete von Mai bis Juni 2025 mit einem verfälschten Personalausweis unter falscher
Identität mindestens sieben Bankkonten. Die weiteren Ermittlungen gegen sie dauern an.
Die Polizei Bremen bittet um Löschung der Fahndung und der Fotos.
(01.02.2026)
Ort: Bremen-Gröpelingen, OT Gröpelingen, Gröpelinger Heerstraße
Zeit: 31.01.2026, 23:15 Uh
Am späten Samstagabend überfiel ein bislang unbekannter Mann ein Wettbüro in Gröpelingen. Die Polizei Bremen sucht Zeugen.
Gegen 23:15 Uhr betrat der Unbekannte das Geschäft in der Gröpelinger Heerstraße und forderte von dem 23 Jahre alten Mitarbeiter unter Vorhalt eines Messers die Herausgabe von Bargeld. Der 23-Jährige versuchte noch beruhigend auf den Mann einzureden, dieser schnappte sich jedoch schnell einen Beutel mit Bargeld und rannte aus dem Laden in Richtung Oslebshausen.
Der Täter soll etwa 180 Zentimeter groß und schlank gewesen sein. Er trug eine schwarze Maske und Handschuhe.
Die Polizei Bremen bittet Zeugen, die am Samstagabend gegen 23:15 Uhr im Bereich Gröpelinger Heerstraße/Morgenlandstraße/Moorstraße etwas Verdächtiges gesehen haben, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.
(02.02.2026)
Ort: Bremen-Gröpelingen, OT Ohlenhof, Stendaler Ring
Zeit: 30.01.2026, 15:35 Uhr
Am Freitagnachmittag schoss ein 45-Jähriger mutmaßlich einem 36 Jahre alten Mann in einer Wohnung in Gröpelingen ins Bein.
Gegen 15:35 Uhr meldeten Zeugen, dass sich eine Person mit einer Schussverletzung im sog. Szenetreff in der Debstedter Straße aufhalten würde. Ersten Ermittlungen zufolge kam es zuvor in einer Wohnung im Stendaler Ring zu einer Auseinandersetzung, in dessen Verlauf dem 36-Jährigen ins Bein geschossen wurde. Der Tatverdächtige konnte schnell ermittelt werden. Die weiteren Ermittlungen zu ihm und auch zu den Hintergründen der Tat dauern an.
Der verletzte 36-Jährige wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr bestand nicht.
(02.02.2026)
Ort: Bremen-Osterholz
Zeit: 30.01.2026
In der vergangenen Woche stellten Einsatzkräfte der Polizei Bremen gleich mehrere Tatverdächtige, nachdem diese zuvor versucht hatten, durch verschiedene Betrugsmaschen an das Geld älterer Menschen heranzukommen.
Am Freitagnachmittag begleiteten Einsatzkräfte in Zivil einen 93 Jahre alten Mann in Osterholz zu einer fingierten Geldübergabe. Der Senior wurde bereits mehrfach unter Angabe verschiedener Gründe von einer Frau dazu gebracht, ihr Geld zu übergeben. Eine aufmerksame Bankmitarbeiterin entdeckte den Betrug und machte den Mann darauf aufmerksam. Am Freitag ließ sich der 93-Jährige zum Schein auf eine erneute Geldübergabe ein. Dieses Mal von Einsatzkräften begleitet. Kurz nach der Übergabe des Geldes stellten die Polizisten zwei Frauen im Alter von 19 und 60 Jahren und einen Mann im Alter von 19 Jahren.
Das Trio wurde zwecks weiterer polizeilicher Maßnahmen vorübergehend mit zu einer Wache genommen. Die Ermittlungen gegen sie dauern weiterhin an.
Die Polizei warnt vor den vielfältigen Maschen von Betrügern und bittet darum, auch noch einmal ältere Mitbürger zu sensibilisieren. Lassen Sie niemals Fremde in Ihre Wohnung und lassen Sie sich auch am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie auf und geben Sie auf keinen Fall Geld oder Wertgegenstände an fremde Personen heraus.